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Hintergründe

Das Zeitalter der Kooperationswirtschaft

Die Kombination von Spezialisierung und Wettbewerbsdruck sorgt seit den 1980er Jahren für eine zunehmende Zahl von Kooperationen.

Es gibt trotzdem nur wenige gesicherte Informationen darüber. Ein Grund ist, dass sich die Wirtschaftstätigkeit zunehmend differenziert und spezialisiert. Es kann nicht mehr jeder alles im eigenen Unternehmen machen.

Persönliche und organisatorische Kompetenzen

Damit die Kooperation gelingt oder Bestand hat, müssen bei allen Beteiligten eine Reihe persönlicher bzw. organisatorischer Kompetenzen vorhanden sein.

Welche dabei eine größere oder kleinere Rolle spielen, hängt ab vor der Art der Kooperation, von der Dauer auf die sie angelegt ist und von der Rechtsform der beteiligten Unternehmen.

Regeln verhandeln

  • Zuständigkeiten und Rollenzuweisungen
  • Kundenschutzvereinbarungen
  • Kommunikationsvereinbarungen
  • Gerechte Auftragsvergabe
  • Gegebenenfalls klare Regeln für die Prüfung und Aufnahme neuer Mitglieder

Inter (unternehmens) kulturelle Kompetenz

  • Verschiedene Unternehmenskulturen (zum Beispiel steile und flache Hierarchien) innerhalb einer Kooperation integrieren ohne dass es den einzelnen Kulturen schadet oder größere Störungen und Reibungsverluste verursacht

Kommunikations-Management

  • Organisieren, wer, wann, auf welchen Wegen, mit wem, worüber kommuniziert.
  • In technologieorientierten Tätigkeitsfeldern medienbasierte Teamprozesse gestalten.
  • Informationsflüsse steuern.

Coopetition (Balance von Zusammenarbeit und Wettbewerb)

  • In wechselnden Projekten Kooperation bei gleichzeitiger Konkurrenz akzeptieren
  • Innerhalb der Kooperation: Konkurrenz vermeiden oder konstruktiv nutzen

Kundenintegration

Ein virtuelles Unternehmen würde mit klassischer Kunden-Lieferanten-Denkweise nicht funktionieren.

  • Fähigkeit, den Auftraggeber in die Arbeit einzubeziehen

Management-Kompetenz aller Beteiligten

  • In der Kooperation unternehmerisch denken
  • Dinge zum Wohl des Ganzen auch mal selbst in die Hand nehmen

Vertrauenskompetenz

Vertrauen hat nichts mit Edelmut zu tun. "Vertrauen ist ein Mechanismus zur Reduktion sozialer Komplexität" (Niklas Luhmann, 1968).

  • Vertrauensvorschuss geben
  • Vertrauen dann wechselseitig verstärken
  • Der Entwicklung von Misstrauen durch Transparenz der eigenen Ziele und Handlungen entgegenwirken

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